Was ist das?

Zwergensprache beinhaltet einfache Handzeichen, die parallel zur Lautsprache verwendet werden. Die Babyzeichen sind an die deutsche Gebärdensprache angelehnt, jedoch für Babyhände vereinfacht worden.

Babys wissen genau, was sie wollen – es fehlt ihnen allerdings an Kommunikationsmitteln, die wir Erwachsenen direkt verstehen. Die Folge sind oft quengelnde Kinder oder frustierte Eltern.

Das muss nicht mehr sein. Die Zwergensprache bietet ein großes Repertoir an Babyzeichen, damit auch die Kleinen ihre Bedürfnisse ausdrücken können. Sie sind einfach in den Alltag zu integrieren, es müssen keine zusätzlichen Freiräume für „Übungseinheiten“ geschaffen werden. Wir verwenden die Zeichen parallel zur Lautsprache – wenn wir singen, spielen, essen, baden oder oder oder….

Jedes Kind ist individuell. Jedes entwickelt sich körperlich und geistig in seinem eigenen Tempo, hat unterschiedliche Interessengebiete und Aufmerksamkeitsspannen. Wir holen die Kinder auf ihrem Standpunkt ab und begleiten sie altersgerecht. Es ist schwer zu sagen, wann die Kleinen die Kommunikation mit Hilfe der Babyzeichen beginnen, jedoch ist die Motorik etwa im 6. Lebensmonat soweit ausgebildet, dass auch die ersten Zeichen vom Baby selbst genutzt werden können.

Zwergensprache ist aber nicht nur eine erhebliche Erleichterung im Alltag, es stärkt unheimlich die Bindung zum Kind. Die intensive Zeit mit dem Kind festigt die Grundlage der Geborgenheit und der Daseinsberechtigung.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die geistige und motorische Entwicklung. Die synaptischen Verbindungen im Gehirn werden durch visuelle und auditive Reize schneller gebildet. Motorisch wird Körpergefühl und Feinmotorik unterstützt

Die Kinder erleben die Worte: sie greifen danach – begreifen den Sinn – bilden Begriffe